Vorwort

Ich muss offen und frei heraus zugeben, dass der Leser vergeblich nach dem Roten Faden suchen wird, welcher üblicherweise bei jeder Lektüre von der ersten bis zur letzten Seite die Thematik begleitet. Hier muss ich feststellen, dass mir ganz ungewollt etwas anderes gelungen ist. Ungezwungen habe ich meine Gedankengänge -- wie sie kamen und wie sie gingen -- zu Papier gebracht. Zu finden ist nun ein Kunterbunt von Ideen, Anregungen und auch spontanen Geistesblitzen, die mich während des Schreibens inspirierten.

Möge jeder Leser von der Vielfalt dieses Potpourris und den gewürfelten Gedankensprüngen DIES oder JENES herauspicken, was zu seiner Mentalität passt, und nach Lust und Muse durch mein geistig-seelisches Querbeet liest. Sie werden darin eine liebevoll eingepflanzte Logik finden, oft eine unsichtbare Reihenfolge, ein versteckter Rhythmus, und ein tiefer Zusammenhang dieser Seiten. Überspringen Sie also nichts, hasten Sie nicht vor oder zurück, sondern entspannen Sie sich in ein herzvolles „Seite für Seite“.

Kapitelübersicht

 

Der Inhalt des Buchs vermittelt ein großes Potpourri über Natur, Ernährungsbeispiele, Rezepturen... und vieles mehr. Diese Kapitelübersicht soll Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln.

Kapitel 1 * Die Mücke wird nun doch ein Elefant

Kapitel 2 * Engelkarten

Kapitel 3 * Mutter Erde

Kapitel 4 * Tipps - Walnussbaum - Heilsteine

Kapitel 5 * Botschaft

Kapitel 106 * ein Tag von der ungemütlichen Sorte

 

Die kommende Erzählung schieben wir mal in Kategorie „NON PLUS ULTRA“! Sollte an den bisherigen Zeilen etwas an Spannung gefehlt haben, werden die nächsten es gleich ändern. Mag sein, dass bei manchen Lesern nun etwas Zweifel besteht, als sei hier etwas gemogelt, doch meine drei Finger kleben schon wieder am Herz.

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Letztes Jahr fuhr ich zu einer Praxis Nähe Deggendorf, um meiner Seele etwas weiterzuhelfen. Die Behandlung war hochinteressant und mein Innerstes war äußerst zufrieden.

Die darauffolgenden Monate verliefen reibungslos dahin, was aber doch eines Tages spontan ein ordentliches Problem herbei rief. Ich hatte nämlich für eine sehr gute Freundin (48 Jahre wahre Freundschaft) eine Überraschung arrangiert und ergatterte für ein Minikonzert zwei Eintrittskarten, das bei uns ganz in der Nähe stattfand. Was mir im höchsten Maße ganz gut gelungen ist und ihr eine außerordentliche Freude anzusehen war. Der Tag rückte immer näher und ich mit einer Grippe auch. In mir reifte ein schwerer Entschluss heran – ich werde nicht fahren.

                         Und es war wieder einmal zum Knochen kotzen!!

Kapitel 115 * ein gemischter Eintrag, der zur TRAURIGKEIT und gleichzeitig zur HERZERWÄRMUNG führt.

 

Letztes Jahr hatten mein Mann und ich wieder einmal entschlossen, uns einen Volksfesttag zu gönnen. Aus den vielen Gesichtern der Menschen drang freudiges Lachen und es ließ sich nichts dergleichen erkennen, dass auch nur ein einziger Mensch betrübt oder lustlos sich unter dem gemischten Gewühl befand. Auch ich verfügte über einen glücklichen Moment, der sich jedoch von einer Sekunde auf die andere veränderte, indem ich im übertragenen Sinne eine sehr große Traurigkeit verspüren konnte und deren meine ganze Aufmerksamkeit verlangte. Unter dem ganzen Trubel und Gerüchen, angereichert von Mandeln bis hin zu gebratenem Fisch, stand ein armseliges Häufchen Elend von Mensch, mitten auf dem Platz. Mit seiner großen Musiktrommel drehte und drehte er an der Kurbel. Die Menschen gingen wie im Fluge an diesem Kasten vorbei. Mag sein, dass sie nicht einmal durch das entstandene Schubsen und Gedrängel den Klang aus seiner Trommel wahrgenommen haben. Ich schaute diesen Mann in die Augen. Ich schaute noch einmal hin. Er besaß gar keine Augen mehr. Ein Dialog im Dunkeln!! Etwas stutzig blieb ich unbeobachtet stehen. Von ca. 50 Menschen klapperte mal ein einziger Groschen im Körbchen. Er nickte. Ich bin zwar nicht der Typ, der gleich Scheine zu verschenken hat, aber es war für mich schlicht und ergreifend absolut kein Thema, ihm einen 5 Euro-Schein in seine Hand zu drücken. Ein sehr zartes Lächeln kam zurück. Er bedankte sich bei mir geradeaus, ich selbst bin aber rechts von ihm gestanden -- er konnte mich doch nicht sehen. Ein bitterer Anblick!!

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